Landesmeisterin im Sprachenbewerb

Christiane Wolfbauer (Landessiegerin)
Christiane Wolfbauer (Landessiegerin)

 

 

Christiane Wolfbauer ist als Landesmeisterin in vielen Sprachen zu Hause. Ein Bericht über den Bewerb und ein ausführliches Interview mit dem Sprachentalent.

Insgesamt fünf Fremdsprachen lernt Christiane Wolfbauer in der HBLW Ried i. Innkreis. Ihr Können stellte das Sprachentalent bei den Landesmeisterschaften unter Beweis – sie wurde Landesmeisterin im Switch-Wettbewerb Englisch/Französisch und erreichte einen zweiten Platz beim Französisch-Wettbewerb.

 

Anfang März versammeln sich die besten Sprachentalente Oberösterreichs beim OÖ Fremdsprachenwettbewerb und sie werden dabei von einer kritischen Jury, der oft native speaker angehören, genau geprüft. Neben den Wettbewerben in einzelnen Sprachen gibt es dabei auch sogenannte Switch-Bewerbe, bei denen während einer Gesprächsituation zwischen zwei Fremdsprachen gewechselt wird.

 

Christiane Wolfbauer, Schülerin der 5 AI der HBLW Ried, ist heuer im Switch-Wettbewerb Englisch – Französisch und im Französisch-Wettbewerb angetreten. Den Switch-Wettbewerb hat sie souverän gewonnen, beim Französisch-Wettbewerb erreichte sie den zweiten Platz.

 

Foto von der Preisverleihung: Christiane Wolfbauer 5. von rechts

„Christiane ist wirklich ein Ausnahmetalent“, berichtet Mag. Annemarie Chabrol, ihre Französischlehrerin, die gemeinsam mit ihrem französischen Ehemann Paul bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb mitgeholfen hat. „Sie hat eine rasche Auffassungsgabe, ist vielseitig interessiert, hinterfragt Zusammenhänge, ist offen für gesellschaftliche Probleme und hat bisher alle Klassen mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen“, erläutert Annemarie Chabrol, die auch die Klassenvorständin von Christiane Wolfbauer ist.

„Ich bin eigentlich recht entspannt in den Wettbewerb gegangen“ erzählt Christiane Wolfbauer, die aus Vorderstoder stammt und vor viereinhalb Jahren ins Internat nach Ried gegangen ist, weil die Sprachenausbildung ihr an der HBLW Ried am besten erschienen ist. Beim Switch-Wettbewerb wurde eine Bewerbungssituation bei einem internationalen Unternehmen simuliert und die Teilnehmer/innen mussten sowohl in Englisch als auch in Französisch ihre Kenntnisse und ihre Person präsentieren. Beim Französisch-Wettbewerb gab es insgesamt drei Runden, in denen Fragen zu einem Video, die Zusammenfassung eines Textes und eine Bildinterpretation auf dem Programm standen. Zum Abschluss mussten die beiden besten Schülerinnen vor versammeltem Publikum auf der Bühne argumentieren, warum man Französisch als Fremdsprache in der Schule lernen soll. Die Freude über die beiden herausragenden Platzierungen war groß, auch das Preisgeld von jeweils 300,00 Euro hat dazu beigetragen. Christiane Wolfbauer wird nun Oberösterreich beim Bundeswettbewerb in zwei Wochen vertreten.

 

"Ich gratuliere Christiane Wolfbauer und Kollegin Chabrol aus ganzem Herzen zu diesem tollen Erfolg“, erklärt Dir. Franz Silber, der auf den ausgezeichneten Ruf der Sprachenausbildung in der HBLW Ried verweist. Die Schüler/innen der HBLW können- so wie Frau Wolfbauer - im Sprachenzweig insgesamt fünf Sprachen, nämlich Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Russisch lernen und erhalten damit eine wirklich umfassende Ausbildung.

Interview mit Christiane Wolfbauer:

"Sprachen haben mich schon immer interessiert"

 

Christiane Wolfbauer, Schülerin der HBLW Ried im Innkreis berichtet von ihrer Liebe zu Sprachen, von ihren Hobbys und ihrer Weltsicht.

 

HBLW: Warum hast du an diesem Wettbewerb teilgenommen?

 

„Ich mag Sprachen und die Wettbewerbe sehe ich als gute Möglichkeit meine Kenntnisse einzuordnen. Mir macht es Spaß, mich mit anderen sprachlich Gewandten zu messen, und die Teilnahme war dafür eine gute Gelegenheit.“

 

HBLW: Welche Bedeutung haben für dich Sprachen?

 

„Ich hab‘ eigentlich schon sehr früh gewusst, dass ich einmal intensiv Sprachen lernen will. Ich reise sehr gerne und ich will mich mit den Menschen in ihrer Sprache verständigen können. Ich denke, dass man eine Kultur nur dann kennenlernen kann, wenn man auch die jeweilige Sprache spricht. Ebenfalls wichtig war für mich natürlich die Sprachenausbildung an der HBLW. Frau Prof. Chabrol hat mich mit ihrer Begeisterung für Französisch geradezu angesteckt. Zusätzlich habe ich während meines Praktikums zwischen der dritten und vierten Klasse HBLW auch drei Monate in der französischsprachigen Schweiz gearbeitet und in diesen drei Monaten eigentlich nur französisch und italienisch gesprochen. Darüber hinaus war ich letzten Sommer für vier Wochen als Au pair-Mädchen in Frankreich. Auch meine jetzige Wohnsituation fördert meine Sprachenkenntnisse. Ich wohne seit Beginn des Schuljahres mit zwei Englisch-Assistenten/innen zusammen und unsere Alltagssprache ist Englisch.“

 

HBLW: Was machst du in deiner Freizeit?

 

„Ganz wichtig ist für mich die Musik. Ich spiele selbst Saxophon und Musik hat in den unterschiedlichsten Arten große Bedeutung für mich. Natürlich bin ich auch gerne mit Freunden/innen unterwegs und gehe gerne aus. Daheim in Vorderstoder gehe ich öfter mit unserem Hund spazieren und ich bin begeisterte Fotografin.“

 

HBLW: Wieso bist du an die HBLW Ried gegangen?

 

„Ich habe mich am Ende der Hauptschule genauer umgesehen, wo es entsprechende Sprachenangebote gibt, und die HBLW hat mir mit ihrer breiten Palette an Möglichkeiten zugesagt. Deshalb bin ich dann auch nach Ried ins Internat gegangen und ich bin froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe.“

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