Hanekes "Amour" löst Betroffenheit aus

„Eine berührende Geschichte“, „ein heftiger Film, der einem unter die Haut geht“, - so zwei Schülerkommentare anlässlich des Besuchs von Michael Hanekes „Amour“. Vierte und fünfte Klassen besuchten am Freitag, 15.2. 2013 den in mehreren Kategorien für den Oscar nominierten und bereits vielfach preisgekrönten Film. Die Klassen bereiteten sich durch Texte, eine Dokumentation und Diskussionen zum Thema „Sterbehilfe/Sterbebegleitung“ auf die Thematik vor.

Die folgenden Statements verdeutlichen die intensive Auseinandersetzung:

„Der Film zeigt, wie Menschen durch die Pflege von geliebten Angehörigen einfach an ihre Grenzen geraten und überfordert sind. Wir als Gesellschaft müssen uns dringend überlegen, wie die Betroffenen unterstützt werden können“.

 

„Eine unheilbare Krankheit nimmt dem Menschen viel von seiner Würde, aber ich glaube, dass besonders durch intensive Zuwendung solche ein enormer seelischer Schmerz gelindert werden kann. Ich finde es bewundernswert, wie Betreuer es schaffen, sich mit der ständigen Gegenwart des Todes und des Verfalls auseinanderzusetzen.“

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