Leserbriefe zum Thema "Von wegen Mädchenschule ..."

HBLW – Von wegen Mädchenschule!

Als Schülerinnen der HBLW Ried i. Innkreis möchten wir im Anschluss an das Interview mit Samuel Höller und Lukas Kallinger für männliche Verstärkung an einer typischen Mädchenschule argumentieren.

 

Nach wie vor ist die landläufige Meinung über die HBLW von Vorurteilen gekennzeichnet, sie sei vor allem eine Schule für Mädchen, doch in einer Zeit, in der Gleichberechtigung seitens der beiden Geschlechter gefordert wird, sollte es keineswegs eine Überraschung sein, Burschen an einer HBLW anzutreffen. Warum eine hervorragende Ausbildung sausen lassen aufgrund engstirnigen, konservativen Denkens?

Es ist doch keine Schande, sich in die angebliche Frauendomäne „Küche“ zu wagen, denn heutzutage wird es immer gefragter, dass auch Männer Aufgaben im Haushalt übernehmen. Doch wie viele vielleicht noch nicht gewusst haben, schwingen wir an der HBLW nicht nur den Kochlöffel, sondern jonglieren auch mit zahlreichen Wörtern verschiedener Sprachen und hantieren mit Buchungssätzen.

An alle Burschen, die die Gelegenheit ergreifen wollen, eine hervorragende Ausbildung zu genießen: Scheut euch nicht davor, in eine „Mädchenschule“ einzutauchen, und kümmert euch nicht darum, wenn euch andere deswegen aufziehen, sie haben ja keine Ahnung, was ihnen entgeht.

 

Theresa Hochholzer und Ramona Scheuringer, Schülerinnen der 4 AI

„Knödelakademie“ – das war einmal!

Im Zusammenhang mit dem Interview bezüglich Männer an der HBLW möchten auch wir dem Vorurteil der Mädchenschule entgegentreten.

In der heutigen Zeit sind die Ideale der Frau und des Mannes insofern verändert, als z.B. auch Männer in bisher typischen Frauenberufen tätig sind. Männliche Friseure und Krankenpfleger gehören schon längst zur Tagesordnung.

Die Schüler Samuel Höller und Lukas Kallinger beweisen, dass man auch mit einer nicht geschlechterspezifischen Karriere Erfolg haben kann. Obwohl sie in eine vermeintliche Mädchenschule gegangen sind, streben sie keinen Frauenberuf an – und beweisen somit, dass sich die HBLW weiterentwickelt hat. Schon lange wurde aus dem Ausbildungsschwerpunkt Hauswirtschaft der Schwerpunkt Wirtschaft und Sprachen. Aus „Knödelakademie“ wurde „Erfolg durch Vielfalt“.

Gerade deshalb sollten auch junge Männer diesen Bildungsweg berücksichtigen.

Jedoch ist nicht nur das Bild des Mannes ins Wanken geraten, auch Frauen stehen mittlerweile alternative Möglichkeiten offen. Am Beispiel des „Girls‘ Days“ zeigt sich, dass Mädchen durchaus Begabung in bisher männerdominierten Berufen haben und diese an technischen Schulen umsetzen können.

Die Zeit der Vorurteile ist vorbei, und jeder junge Mensch sollte seine Ausbildung nur nach seinen Interessen ausrichten. Also: Burschen traut euch an die HBLW!

 

Kathrin Manhartseder, Sabrina Penninger, Schülerinnen der 4 BIE

Das alte Klischee „Mädchenschule“

Wir möchten uns auf das Interview mit Lukas Kallinger und Samuel Höller beziehen.

Wer behauptet eigentlich, dass die HBLW eine Mädchenschule ist? Ist irgendwo festgelegt, dass Sprachen zu lernen nur für das weibliche Geschlecht vorgesehen ist? In unserer Geschichte spielt die Emanzipation der Frau eine große Rolle, warum sollten Männer nicht auch ihre Denkweise verändern?

In der heutigen Zeit ist es auch für Männer immer wichtiger, sich in der Küche auszukennen. Denn Tatsache ist, dass die Aussage „Die Frau gehört hinter den Herd“ veraltet ist. Schließlich sind die meisten Haubenköche männlich und jeder weiß, dass Männer mit Kochtalent auf keinen Fall als unattraktiv gelten.

Außerdem dreht sich an unserer Schule nicht alles ums Kochen. In erster Linie sind wir eine wirtschaftliche Schule, an der es einem ermöglicht wird, viele Sprachen zu erlernen.

Letztendlich ist die Entscheidung von unseren zwei Burschen für die HBLW gut nachvollziehbar, da ihre Interessen perfekt gefördert wurden.

 

Sarah Wetzlmair, Teresa Knoll, Schülerinnen der 4 BIE

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