Filmen wie die Profis

Vom 1. bis 3. Juli 2014 erlebten 20 SchülerInnen aus den vierten Jahrgängen der HBLW Ried einen dreitägigen Videoworkshop, in dem sie die Entstehung eines Films von der ersten Idee bis zum Endprodukt verfolgten.

 

Seit 10 Jahren organisiert Mag. Christian Neiss, der an der Schule Bildnerische Erziehung unterrichtet, diesen Workshop und die SchülerInnen sind jedes Jahr mit Begeisterung und Feuereifer bei der Sache.

Heuer wurde ein Ballvideo für den HBLW-Maturaball zum Thema „Matura heute – Käpt’n morgen“, der am 22. November 2014 in der Messehalle über die Bühne gehen wird, gedreht. Das Video ist mittlerweile auf Youtube über www.youtube.com/watch?v=IlTuSzcysXo einsehbar.

Angeleitet wurden die SchülerInnen bei ihren Versuchen, der Entstehung eines Films auf die Schliche zu kommen, von DI Florian Neiss und DI Johannes Axenböck, die durch ihre eigene Filmproduktionsfirma Cameleon entertainline über reiche Erfahrungen verfügen.

 

Am ersten Tag wurden die SchülerInnen mit technischen Gegebenheiten der Kameras vertraut gemacht, ein Drehbuch wurde verfasst und ein genauer Ablaufplan für den zweiten Tag, den Drehtag, festgelegt. Dabei mussten wie bei jeder Kinofilmerstellung Drehorte gesucht, Drehgenehmigungen eingeholt, Musikrechte erworben werden etc.  Am zweiten Tag, dem Produktionstag, hatte jede Schülerin ihre Aufgabe am Set, von der Produktionsleitung über Regie, Kamera, Licht, Maske wurde jede Position besetzt. Heuer wurde in der Schottergrube in Mühlheim der Kampf von zwei Piratencrews um eine Maturaballkarte umgesetzt. Der dritte Tag diente der Bearbeitung des vorhandenen Materials mit Hilfe von Schnittprogrammen. Szenen wurden montiert und vertont, der Vorspann und der Nachspann erstellt.

 

„Man sieht tagtäglich Filme, aber man hat wirklich keine Ahnung, wieviel Arbeit hinter einer kurzen Filmsequenz steht. Jedes Detail, das man später im Film wahrnimmt, ist bei der Produktion mit viel Aufwand verbunden. Manche Szenen mussten wir bis zu fünfmal aus unterschiedlichen Perspektiven drehen, um sie später schneiden zu können“, so Birgit Puttinger, eine Teilnehmerin am Workshop.

 

„Die drei Tage waren sehr beeindruckend und es war imponierend, wie professionell gearbeitet wurde. Mit einer Kamera zu filmen, wie sie bei „Herr der Ringe“ verwendet wurde, so eine Chance kriegt man nur einmal im Leben“,  so Laura Rauscher aus der 4 AI.

„SchülerInnen werden mit vielen Texten konfrontiert, aber das Medium, mit dem sie am meisten Zeit verbringen, hat im Unterricht oft wenig Platz. Wenn SchülerInnen selbst einen Film erstellen, lernen sie auch Filme, die sie sehen, zu analysieren und Beeinflussung durch Bilder zu erkennen“, so der Organisator des Projektes, Prof. Christian Neiss.

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